Ja oder nein?
hallo
Im September 2011 bekam ich die Diagnose RA. (mit 28J.) Ich habe starke schmerzen im linken Fussgelenk und kann beim laufen auch nicht mehr richtig abrollen. Zeitweise ist das Sprunggelenk leicht geschwollen. Die Fingergelenke, Handgelenk und Ellenbogen des linken Armes schmerzen stark, sind Bewegungseingeschränkt und manchmal kraftlos. Ab und zu habe ich auch ein heisses Gefühl in den Gelenken. Sie sind aber selten stark geschwollen, nie rot und heiss. Seit einem Jahr nehme ich Cortison, seit September Methotrexat (inzwischne 25ml), hatte Feb / Merz 2x Simponi und schon X verschiedene Schmerzmittel dazu. Die schmerzen werden trotz all den Medikamenten nicht besser. Nun war ich 3 Wochen in einer Rheumaklinik. Mat hat MRTs, U-Schall, Röntgen und viele Bluttests gemacht. Alle Bilder sind OB, Rheumafaktor nur leicht erhöht und Anti CCP ist negativ. Nun sagte man mir in der Rheumaklinik, dass sie nicht an eine RA glauben, da alle Tests negativ waren. und weil es auch untypisch sei, dass die Beschwerden nur die linke Körperhälfte betreffe. Mein Rheumatologe glaubt aber mit Sicherheit an eine RA und sagt, man finde keine Entzündungsanzeichen, weil ich schon so lange Zeit Corison habe und das Anti CCP sei negativ, weil die Krankheit erst am Anfang stehe. Was soll ich jetzt glauben? Soll ich mir noch eine andere Meinung bei einem weiteren Rheumatologen einholen? Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüsse
Es gibt Arthritisformen, die nicht eindeutig zugeordnet werden können. Insbesondere bei der rheumatoiden Arthrits , wenn die Rheumafaktoren tief sind und die anti-CCP Antikörper negativ, kann es schwierig sein. In diesem Fall spricht man von undifferenzierter Arthrits.
Dies Arthritisformen lassen sich aber in der Regel gut behandeln. Falls sie unsicher sind trotz der Beurteilung im Unispital kann eine Drittbeurteilung sinnvoll sein.
Wichtig ist es aber für sie eine gute Therapie zu finden, die die Schmerzen besser kontrollieren kann.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Langenegger


